Gletscherhochtour im Stubaital

Unsere Vorbereitung auf die lang ersehnte Hochtour im Stubaital startete am 28.05.2017 im Steinwald. Dort wurde uns am Räuber- und am Vogelfelsen die Handhabung der Eigenrettung und der Losen Rolle gezeigt. Nachdem jeder die Vorgehensweise verinnerlicht hatte, konnten wir auch auf den richtigen Gletscher gehen. Am 30.06.2017 trafen wir uns alle (Marco, Armin, Philipp, Petra, Andreas, Benedikt, Hanna, Sascha und ich) an der Freizeitarena in Sölden und fuhren nach kurzer Begrüßung in einer Kolonne weiter zum Parkplatz, an welcher wir mit dem Bus weiter fuhren durften. Dieser setzte uns an der Flieglalm ab und wir traten mit unseren Rucksäcken beladen den Aufstieg an. Nach etwa 20 Min. Fußmarsch gelangten wir zur Seilbahn und Marco teilte uns zur großen Freude mit, dass die Rucksäcke hoch transportiert werden und wir somit „leichter“ den Berg erklimmen können.

Nach ca. 2,5 Std. Fußmarsch erreichten wir auf 2899 m die Hildesheimer Hütte, welche die nächsten Tage unsere Unterkunft sein sollte. Unsere Gruppe wurde sogleich vom Hüttenwirt Gustl freundlich begrüßt und anschließend auf die Zimmer bzw. Betten verteilt. Einige machten es sich zunächst in den Betten gemütlich und der Rest sprach mit Marco über den weiteren Tagesablauf. Am späten Nachmittag brachen wir zum Gaiskarferner auf, um den Umgang mit Steigeisen zu erlernen sowie das Bauen eines T- Ankers zu üben.

Nachdem wirklich jeder mit den Steigeisen zurechtkam, jeder einen T- Anker gebaut und ihn getestet hat ging es zurück zur Hütte. Kurze Zeit später konnte jeder sein 3- Gänge Menü in Beschlag nehmen. Da einigen die Speisen zu viel waren, stellte sich ein Gruppenmitglied zur Verfügung auch wirklich alle Teller zu leeren, damit bei der Gipfelerstürmung auch die Sonne scheint 🙂 Der Abend bestand aus gemütlichem Beisammensein und Planung des nächsten Tages und nach und nach verschwanden alle erschöpft und müde in ihre Betten. Am Samstag früh um 06:30 Uhr starteten wir mit Marco an der Spitze unsere Hochtour Richtung Zuckerhütl. Es war kein perfektes Hochtourenwetter aber da bestand die Hoffnung die Ersten am Gipfel zu sein. Wir liefen los und es zeigte sich anfangs schon, dass Kondition, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit gegeben sein sollte. Als wir den Pfaffenferner erreichten, hieß es Steigeisen anlegen und anseilen; die erste Gletscherbegehung stand für einige von uns unmittelbar bevor. Außerdem stellten wir dort fest, dass wir heute die „erste Seilschaft“ sind und unser lieber Kursleiter die Aufgabe bekam uns den Weg zu spuren. Die Bedingungen waren nicht die Besten durch den frischen Schneefall in der Nacht zuvor.

Nach dem Pfaffenferner wartete schon der Sulzenauferner auf uns. Nach schier endlosem Gestapfe über den Gletscher konnten wir endlich das Zuckerhütl erblicken. So kurz vorm Ziel sammelte jeder in einer kurzen Pause nochmal seine Kräfte und los ging es zum Angriff Richtung Gipfelanstieg.

Es bedarf einiges an Übung, bis wirklich jeder den Steigeisen auf Fels vertraute. Um Punkt 12 Uhr erreichten wir jedoch alle glückselig den 3507 m hohen Gipfel.

Da gegen den späten Nachmittag Schneefall vorausgesagt war, drängte Marco zum Abstieg. Kurz bevor wir gegen 16 Uhr erschöpft und glücklich wieder unsere Unterkunft erreichten, begann es dann auch tatsächlich wieder zu schneien. Anschließend wurde sich umgezogen und über die Tour philosophiert und auch schon die ersten Fotos ausgetauscht. Das Abendessen wurde sehnsüchtig erwartet und wurde gleich hungrig verzehrt. Aber auch an diesem Abend hatte einer mehr Hunger als die anderen. Der Abend endete wieder mit viel Gesprächsstoff und einiges an Flüssigem. Am Sonntag konnten wir alle erstmal ausschlafen und dann in aller Ruhe frühstücken. Im Anschluss schnell den Rucksack wieder gepackt, gezahlt und an den Abstieg Richtung Auto gewagt. Dieses Mal wurde auf den Bus verzichtet und somit konnten wir noch etwas mehr Zeit miteinander verbringen, bis wir schlussendlich die Heimreise antraten.

Wir waren eine super Truppe, welche alle auf der gleichen Wellenlänge sind. Wenn es passt werden wir wieder einmal eine gemeinsame Tour starten. Danke an Marco für die professionelle und lehrreiche Leitung des Kurses. Wir hatten alle viel Spaß und konnten eine Menge über das korrekte Verhalten in Schnee und Eis erfahren.

Janine Götz

 

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Kinderferienprogramm Windischeschenbach 2017 – Info

AKTUELLE Info:
Die Veranstaltung findet statt.

Veranstaltung:        Kinderferienprogramm 2017
Veranstalter:           Stadt Windischeschenbach

Aktion:                       Slackline, Abseilen und Schnupperklettern
.                                     Neuhauser Burgfelsen

Verein:                       Deutscher Alpenverein, Sektion Karlsbad, Sitz Tirschenreuth
Kontakt:                    Michael Schornbaum

Tag:                             Dienstag
Datum:                       22.08.2017
Uhrzeit:                     ab 17:00

.                                     Bei Schlechtwetter Absage. Aktuelle Info über Rathaus und online:
.                                     http://www.dav-karlsbad.de/kife2017

Ort:                              Wiese und Felsen Neuhauser Str./Naabstraße
.                                     Treffpunkt Wiese am Felsfuß

Alter:                           ab 8 Jahre
Kosten:                       3.- Euro
Anmeldung:             Rathaus Windischeschenbach

Voraussetzungen: – festes Schuhwerk, lange Hose u. Hemd o.ä. gegen Hautabschürfungen
.                                    – gute Laune und Lust an der Bewegung. Ausrüstung wird gestellt

BERICHT 2016
BILDER 2016
BERICHT 2017     – folgt 🙂
BILDER 2017         – folgen 🙂


AKTUELL:            Die Veranstaltung findet statt.


Kletterinteressenten, die bei o.a. Ferientermin nicht zum Zuge kommen, sind herzlich zu unseren sonstigen Sektionsaktivitäten eingeladen:

– Kletterhalle Stiftlandgymnasium (Kletterwand, Boulderraum):
— jeden Mittwoch: 18:45-21:30, Allg. Sektionsklettern
— jeden Freitag: 13:00-15:00, Jugendklettern
— jeden Sonntag: 17:00-18:45, Kinderklettern (nur Winterhalbjahr)

Kinder- und Familienklettern am Fels
— ca. alle 3 Wochen (Steinwald, Neuhaus o.ä.) (Sommerhalbjahr)

– Kletterkurse


Sie dürfen jeden von uns gerne auch direkt am Felsen ansprechen, wenn wir vor Ort sind.
Ansprechpartner Windischeschenbach: Dipl.-Geol. Harald Rost
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Sektionstreffen 2017 – Extratour

Die von Gottfried Haas angebotene Extratour ist bereits belegt.

Bitte nicht mehr dafür anmelden.

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Neue Webcam online

Heimlich still und leise hat unsere zweite Webcam an der Karlsbader Hütte den Betrieb aufgenommen.

Der Blick geht diesesmal über den Laserzsee und den Drei Törl Weg zum Laserztörl.

Beide Webcams sind hier zu erreichen.

Wir danken allen Beteiligten für ihren Einsatz!

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Jungendfeuerwehren aus Mitterteich und Polen klettern am Burgfelsen

Ein umfangreiches Rahmenprogramm hatte die Mitterteicher Feuerwehr für ihre Gäste aus dem polnischen Ledziny während eines fünftägigen Zeltlagers in Kleinbüchlberg auf die Beine gestellt. Am Freitag den 16.06.2017 stand am Vormittag ein Besuch der neuen Atemschutzstrecke in Windischeschenbach auf dem Plan, bevor es nach dem Mittagessen zum Klettern an den Neuhauser Burgfelsen ging. Philipp und ich waren gerade mit dem Einrichten einiger Toprope Routen fertig, als FFW Vorstand Christian Grillmeier und Jungendwart Johannes Schmid mit ca. 35 Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren beider Nationen im Schlepptau am Felsen eintrafen.

Nach dem Ausgeben und Anlegen der Ausrüstung gab es für die Kletterneulinge eine kurze Einweisung, die durch die mitgereiste Dolmetscherin Ewelina Niemiec ins polnische übersetzt wurde.

Im hinteren Bereich des Felsens an den Routen Taka Tuka, Löwenzahn und Peter Lustig Kante gab es für die nächsten Stunden kein durchkommen mehr. Es wurde fleißig und immer sehr diszipliniert geklettert. Beim Sichern wurde Philipp von Carolina und Fabian unterstützt. Beide sind sowohl Mitglieder bei der FFW Mitterteich, als auch bei der DAV Sektion Karlsbad.

Um die doch recht große Gruppe etwas aufzuteilen entschloss ich mich mit Lauren, ebenfalls Feuerwehrfrau und Mitglied der Sektion, am Nepomuk Massiv einigen Interessierten das Abseilen (in meiner Begleitung) zu zeigen.

Die angesetzten 3 Stunden vergingen wie im Flug. Das Klettern hat allen sichtlich Spaß gemacht. Selbst der Vorstand und der Jugendwart ließen es sich nicht nehmen, auch einmal den Klettergurt anzulegen. Um 17 Uhr mussten auch die letzten Teilnehmer die Rückfahrt nach Mitterteich antreten. Dort wartete auch schon die nächste Aufgabe. Eine gemeinsame Einsatzübung an einer Biogasanlage.

Christian Grillmeier bedankte sich im Namen der Freiwilligen Feuerwehr Mitterteich bei der DAV Sektion Karlsbad für die Unterstützung. „So etwas könnten wir doch für unsere Feuerwehr noch einmal machen?“ Natürlich. Da wird sich doch sicher mal wieder ein Termin dafür finden.

Armin Landstorfer

Galerie:

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Sektionstreffen 2017 – Extratour mit Gottfried Haas

Mehrtagestour des DAV-Karlsbad zum Sektionstreffen im August

Für eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern des Sektionstreffens besteht die Möglichkeit einer 2 ½ Tagestour über den Törlweg mit Teilnahme am Sektionsabend am Samstag auf der Karlsbader Hütte.
Schwindelfreiheit, gute Kondition, Trittsicherheit, Wanderausrüstung, gute Bergschuhe und Wanderstöcke sind wichtig.
Wir starten am Freitag, 18. August, wie die Teilnehmer an der Sektionsfahrt um 5:00 Uhr bei der ESKA in Tirschenreuth. Die Anfahrt nach Osttirol mit dem Vereinsbus führt uns nach Unterpirkach. Von dort aus steigen wir über den Erlebnisweg zum Hochstadelhaus auf. Uns erwartet ein anstrengender Anstieg mit 1160 Höhenmetern bei 3,5 Stunden Gehzeit. Übernachtet wird im Lager oder Zimmer je nach Verfügbarkeit.
Am nächsten Morgen ab 8:30 Uhr führt uns die Tageswanderung über den 3-Törlweg mit den vier Törls zur Karlsbader Hütte. Für diese Tour mit ca. 1050 Meter im Anstieg und 500 Meter im Abstieg sind ca. 6 Stunden Gehzeit geplant. Getränke und Brotzeit sind mitzunehmen, da es keine Einkehrmöglichkeit gibt.
Nach dem Sektionsabend starten wir am Sonntag nach dem Frühstück um 8:30 Uhr zu einer weiteren anspruchsvollen Tour bis ins Tal nach Amlach. Wir gehen über den Steig in ca. 1,5 Stunden bis zur Dolomitenhütte und verstauen unsere Rucksäcke im Vereinsbus. Der weitere Abstieg ist mit leichtem Gepäck knieschonender. Nach einem kurzen Stück über die Dolomitenstraße zur Wiesenhütte steigen wir einen Waldpfad steil ab in Richtung Galitzenklamm. Nochmals steiler führt uns etwas später der Goggsteig hinunter bis zur Drau. Für diesen Abschnitt mit nochmals 1000 Metern im Abstieg benötigen wir weitere 2,5 Stunden. Dort treten wir nach einer Einkehr die Heimreise mit dem Vereinsbus an.

Interessierte an der Tour melden sich regulär und verbindlich zum Sektionstreffen an.
60,00 € sind für die Fahrt, Übernachtungen ohne Frühstück auf das Konto des DAV bei der Sparkasse Oberpfalz-Nord, IBAN DE 02 7535 0000 0000 1039 11, BIC: BYLADEM1WEN zu überweisen.

Abfahrt ist am 18.08.2015 um 5.00 Uhr bei der ESKA in Tirschenreuth.

Bei Interesse an der o.g. Extratour bitte bei Gottfried Haas per Mail unter haas.gottfried@t-online oder Telefon 09631/300971 anmelden.
Begrenzte Teilnehmeranzahl, Eingang der Anmeldung zählt.

Servus Euer
Gottfried

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03. – 05.06.2017, Bergwanderung im Warscheneck zu Pfingsten

Bergwanderung im Warscheneck zu Pfingsten

Zwischen Gleinkersee, Lärchenwald und Gipfel

 

Ein Kooperationstour zwischen den

DAV Sektionen Karlsbad und Weiden

 

WT-01-2017

Sa. 03.06 – Mo. 05.06.2017 (Pfingsten)

 

Beginn: Abfahrt in Weiden voraussichtlich 4:30 Uhr in Fahrgemeinschaften. 5:30 Uhr Treffpunkt mit dem Tourenleiter in Regensburg/Süd.
Ende: Mo.05.06.2016, ca. 21:00 Uhr Weiden

Ab in die Berge zum Saisonstart des Bergsommers. Das Tourengebiet im Warscheneckstock befindet sich im westlichen Teil des Toten Gebirge dort wo das

Sengsengebirge und das Gesäuse sich anschließen. Die bewirtschafte Dümlerhütte mit seiner Sonnenterasse ist eingerahmt von Lärchenwald und dient als Ausgangspunkt für leicht und mittelschwere Tourenziele. – Dort hin wo man den „Hüttenchef“ beim „Strudlziehn“ zuschauen kann und das Panorama auf der Sonnenterasse genießen kann.

Dümler Hütte 1495 m im Toten Gebirge

Tourenplanung: 1. Tag: Anreise und Aufstieg zur Dümlerhütte 1495 m ca. 3 Std. Aufstieg 850 Hm. 2. Tag:Es bitten sich mehrere Tourenziele mit kleinen Gepäck an. Zur Wahl stehen: Wurzeralm, Seespitz 1575 m, Mitterberg 1703 m, Rote Wand 1852 m oder Stubenwieswipfel 1786 m Auf- und Abstiegshöhen ca. 500 – 600 Hm 3-5 Std. . 3. Tag: Tourenabschluss zum Ausgangspunkt und Heimreise. Das Tourengebiet – ein Schmankerl für Anfänger und Geübte.

 

Gebiet/ Hütten: Totes Gebirge, Dümlerhütte (OeAV)

Ausrüstung: wasserabweisende verwindungssteife trittstabile knöchelhohe Bergstiefel, Gamaschen für Altschnee, evtl. Überhose, Teleskopstöcke mit Winterteller, warme Winterbekleidung mit Jacke, Biwak-Sack, Erste-Hilfe Set, Gebietskarte AV 15/3 Weg, Trinkflasche, Tagesverpflegung, Rucksack max. 50 Liter, Humor. Siehe auch Musterpackliste Bergtour für den Winter der DAV Sektion Weiden unter www.dav-weiden.de -> Mitgliederservice / Downloads

Gegebenenfalls Teleskopstöcke in der Geschäftsstelle der DAV Sektion Weiden vorbestellen Do. unter Tel. 0961   3881862, Fax 0961   3917506 oder dav-weiden@gmx.de.

bzw.

bei der DAV Sektion Karlsbad  über http://www.dav-karlsbad.de/service/ausrustung

Anforderungen: Alpine Bergwanderung auf festen Wegen und Bergpfaden mit Firnschnee, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Fitness für Gehzeiten von 3-5 Std. 1. Tag: Aufstieg 850 Hm, durchschnittlich 600 Hm. 3. Tag: 850 Hm Abstieg.

Besprechung: Tel. 0941  90850

Teilnahmepreis: 45 € DAV-Mitglieder / 60 € Nichtmitglieder

Zusatzkosten pro Person: anteilige Fahrtkosten, 2x Übernachtung im Zimmerlager je 15 € (AV), Verpflegung

Anmeldung: Erforderlich bis Do. 18.05.2017

Teilnehmer: 7

Leitung: Bruno Zimmerer

Tourenleiter der DAV Sektionen Weiden und Karlsbad

(Bruno.Zimmerer@dav-weiden.de bzw. bruno.zimmerer@dav-karlsbad.de)

Tourengelände um die Dümler Hütte

Bilder:

http://www.alpenverein.at/duemlerhuette/Unsere-Huette/index.php

Wolfgang Peböck, Hüttenwirt Dümler Hütte,

ÖAV Sektion Alpenverein TK Linz
Herrenstraße 7/I, A-4020 Linz, Donau

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Kurs Mehrseillängenklettern 2017

Unseren Kurs Mehrseillängenklettern Plaisir in 2017 hatten wir in Hinsicht auf die vor uns liegenden Mehrseillängenrouten am Gardasee kurzerhand vorverlegt. Der Wettergott erzwang dann noch mal eine Verschiebung, am 30.04.war es dann schliesslich so weit. 4 Teilnehmer hatten sich aus der Sektion gemeldet. So ergab sich ein gemeinsamer Kurs mit der Sektion Weiden in Form von Trainerin Evi Lingl, die ebenfalls 4 Teilnehmer mitbrachte. Dem Burgfelsen in Neuhaus sind für diesen Zweck eingerichtete Zwischenstände verpasst worden, er erwies sich als geeignetes Übungsgelände. 4 Stunden hatten wir veranschlagt, letztlich quälten wir die Teilnehmer 6 Stunden mit Standbau, Selbstsicherung, Seilmanagement und anderen Notwendigkeiten für das Mehrseillängenklettern im Plaisirgelände. Die „intersektionelle“ Zusammenarbeit funktionierte hervorragend und unsere Teilnehmer bewiesen abschliessend anhand von zwei Mehrseillängenrouten, was sie gelernt hatten.

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Starke Kletterjugend

Wie gut die Jugendlichen des aktuellen Bayernkaders und damit auch unser Sektionsmitglied Felix Flieger klettern können, zeigen sie auf Ihrem Bouldertrip nach Fontainbleau.

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Letztes Hallenklettern am Sonntag vor der Sommerpause

Am Sonntag, 30.04.17, findet das letzte Sonntag-Hallenklettern an unserer Kletterwand vor der Sommerpause statt!

Zeiten wie gewohnt:

Kinder- und Familienklettern um 17.00 Uhr

allgemeine Kletterzeit um 18.45 Uhr

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Start der MSL Saison in Österreich

Ich musste aus betrieblichen Gründen notgedrungen vom 23.3 bis 24.3 Urlaub nehmen und hoffte um die Jahreszeit draußen schon was starten zu können. Laut Wetterbericht sollte es vom 23.3-26.3 optimal dafür werden und jetzt mussten nur noch Harald und Sascha von meinem Vorhaben überzeugt sowie ein Ziel gefunden werden. Wir drei hatten mal wieder Lust auf Klettern, aber nicht nur Sportklettern sondern Mehrseillängenklettern. Da tat sich jedoch schon die erste Problematik auf, wo um diese Jahreszeit kann man MSL Klettern? Oberhalb von 1200 m lag der Schnee und wir wollten uns jetzt nicht mit Steigeisen und Pickel aufmachen. Als wir uns Mittwochabend noch immer nicht entschieden haben, reifte in mir der Entschluss eine leichte Skitour zu gehen. Sascha wollte sich damit nicht zufrieden geben und buchte schließlich ein Hotelzimmer im Salzburger Land. Er überzeugte Harald und mich von seiner Idee zuerst den Drachenwandklettersteig zu machen sowie an den weiteren Tagen zum Klettern an den Plombergstein zu fahren. Es wären dort lässige Seillängen, die für keinen von uns dreien eine Problematik darstellen sollte. Am Freitagvormittag sammelte ich meine beiden Männer ein und wir fuhren Richtung Österreich. Bis zur österreichischen Grenze kamen wir gut voran, doch dann führte mich mein Navi über Stock und Stein, da ein Mitfahrer die Gebühr für das Pickerl nicht zahlen wollte. Nachdem wir nach schier endlosen Stunden durch die Pampa – ein Erlebnis für sich- endlich an der Drachenwand ankamen war uns die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Es bestand Hochnebel und nichts sah nach dem angekündigtem Wetter aus. 

Wir hängten unsere Karabiner in das Stahlseil mit der Hoffnung auf dem Klettersteig dem Nebel zu entkommen. Umso weiter wir hinauf kletterten, umso mehr sank unsere Zuversicht doch noch das grandiose Panorama sehen zu können. Am Gipfelkreuz angekommen machten wir erst mal Pause und die anderen Besteiger zeigten uns Fotos welche tolle Rundumsicht wir leider verpassten.

Beim Abstieg beschlossen wir, sollte sich die Chance für eine nochmalige Besteigung des Klettersteiges auftun würden wir es machen, ansonsten gibt es viele andere schöne Ferratas. Im Anschluss fuhren wir in unsere gebuchte Unterkunft und mussten erst einmal erfahren, dass wir dort nichts Essbares bekommen würden. Also nachdem alle geduscht und fertig waren fuhren wir in den nächst größeren Ort, wo wir sogleich auch eine gute Gaststätte mit sehr gutem Essen fanden.

Am nächsten Tag stand endlich MSL Klettern auf dem Plan. Da wir eine Dreierseilschaft waren, konnte nur einer Vorsteigen und wir einigten uns darauf, dass Sascha diese Aufgabe bekam. Nach 6 sehr entspannten Seillängen waren wir oben angekommen, wo als Ausstieg eine Bank in der Wand auf uns wartete. Von hier hatten wir einen grandiosen Blick auf den Wolfgangsee.

Nachdem wir viele Fotos als Erinnerung geschossen und uns geeinigt hatten, wie der weitere Ablauf unseres Tages aussehen sollte,traten wir den Abstieg an. Dieser führte erst über Wurzeln und Steine und zum Schluss, man glaubt es kaum über endlos viele Metalltreppen. Harald hatte die Vermutung, das wäre für die Steinböcke die hier oben lebten. Im Hotel angekommen, machte sich jeder fertig für unseren abendlichen Trip ins nahe gelegene Salzburg. Nachdem wir auch da wieder dank unserem Navigationsgerät durch jedes kleine Dorf gelotst wurden und jeder nur noch genervter wurde, sprach Harald ein Machtwort und wir kauften uns endlich die Vignette (die ich von Anfang an schon wollte =) ). Wir verbrachten einen schönen Abend in Salzburg und waren dank der Autobahn in 30 Min. zurück in unserem Schlafdomizil.

Der Sonntag sollte dann schon unser letzter Tag sein und ich freute mich, denn nun endlich durfte ich unsere Seilschaft anführen. Die Tour „Aesculap“ sollte mit einer 4+ und neun Seillängen für den Anfang reichen. Meine Tour begann an einem Pfeiler und ich bemerkte hier schon wie geil es werden sollte. Die Routenbauer hatten meiner Meinung ein paar Stände zu viel gebohrt, weshalb ich auf sechs Seillängen reduzierte. Die interessanteste Kletterei sollte ein glattes Plattenstück sein, obwohl ich sonst eher für Risse/Verschneidungen und Kamine zu begeistern bin. Unser letzter Stand war wieder die Bank, welche aber dieses Mal leider schon von einer anderen Seilschaft besetzt war. Von diesen wurde ich überrascht beobachtet, als ich mich mit meinen beiden Nachsteigern nur durch Seilkommandos und nicht durch Geschreie verständigte. Im Großen und Ganzen kann ich sagen, diese Seillängen wären super für Einsteiger, welche das MSL Klettern einfach mal probieren möchten.

Es waren lässige drei Tage und wir waren uns einig, das werden nicht die letzten spontanen Unternehmungen gewesen sein.

Janine Götz

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Kursankündigung Alpinklettern

Der erste Teil findet am 22.04. am Burgfelsen in Neuhaus ab 9 Uhr in Zusammenarbeit mit der Sektion Weiden statt. Kursleitung Evi Lingl und Michael Schornbaum. 

Anmeldung und weitere Informationen bei Michael.schornbaum@dav-karlsbad.de 

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Offene Vereinsmeisterschaft im Klettern in Selb am 01.04.2017

                        

Der persönlich vorbeigebrachten Einladung zur offenen Vereinsmeisterschaft im Klettern und Bouldern unserer Nachbar-Sektion in Selb konnten wir nicht wirklich widerstehen. So formierte sich eine schlagkräftige Mannschaft von 10 Kletterern, die am 01. April den Weg nach Norden einschlug. 3 x Gärtner (Martin, Alex, Joti), 2 x Schornbaum (Tabea, Ich), Marcus Friedl, Andi Mois, Daniel Rübl und unser starker weiblicher Boulder-Nachwuchs in Form von Lena Spann und Anna Flieger. Damit stellten wir bei ca. 60 Wettkämpfern die mit Abstand größte Fremd-Sektion-Fraktion. Lena und Anna mussten über Anzahl und Schwierigkeit von geschafften Bouldern Punkte sammeln. Die übrigen ermittelten die Halbfinalisten, bzw. Finalisten  in einem dreistündigen Klettermarathon, bei dem es galt, in möglichst vielen, möglichst schweren Routen Punkte zu sammeln. Im Halbfinale, bzw. Finale galt dann die größte erreichte Höhe. Die lockere und freundschaftliche Atmosphäre sorgte jederzeit für das richtige Verhältnis von Ehrgeiz und Spaß. Kleine Ereignisse machten den Tag rund: so dass z. Bsp. unsere enttäuschten Nachwuchsmädels von den Betreuerinnen der Sektion Selb nett getröstet wurden oder auch der großherzige Verzicht auf eine Platzierung  im Finale der Herren. In der Organisation der Veranstaltung steckte sichtlich viel Arbeit und Herzblut, so gab es u.a. 2 Speed Routen, bei denen die Messung auf Tausendstel genau funktionierte. So haben wir uns alle sehr wohlgefühlt. Für die meisten von uns war es das erste Wettkampferlebnis beim Kletter. Ganz nebenbei: auch die von uns erzielten Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Vielen Dank an Sigi Steinkohl für die Bilddokumentation.

 

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„Klettergesteine“ – Klettern für geologisch Interessierte

Unser Sektionsmitglied und Bergkamerad Harald Rost hat einen sehr interessanten Artikel zu Klettergesteinen verfasst. Eine wirklich lesenswerte Zusammenstellung für alle Draussenkletterer und solche, die es noch werden wollen!

Lests‘ es, dann wissts‘ es!

„Klettergesteine“ – Klettern für geologisch Interessierte

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Erstes Kinder- und Familienklettern draußen in 2017

Schönes Wetter haben wir bestellt….

Das erste Kinder- und Familienklettern draußen findet am Sonntag, 09.04.17, im Steinwald statt. (Das Kinderklettern in der Halle um 17.00 Uhr entfällt somit!!)

Treffpunkt ist um 13 Uhr in Pfaben unterhalb der Gaststätte Zoigl am Räuberfelsen am Waldrand. Wer noch nie dort war, sollte sich bei Armin Landstorfer oder Sandra Zölch melden (Tel. siehe Ansprechpartner).

Bei schlechtem Wetter findet ganz normal das Kinderklettern in der Halle statt (um 17.00 Uhr!)

 

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Karfreitagstour 2017 im Naturpark Steinwald

Beginn/Dauer: 8:15 Uhr Tagestour mit ca. 5 Stunden Gehzeit
Kosten: Was Ihr selbst braucht (2x Einkehren, Mittagessen, Kaffee, Fahrtkosten)
Termin: 14.04.2017
Treffpunkt: Tirschenreuth „Parkplatz am Gymnasium“
Ende: Ca. 16:30 Uhr
Voraussetzung:  Ausdauer für eine Tagestour mit 16 Km Wegstrecke und ca. 500 Höhenmeter im Auf- und Abstieg.

Die Karfreitagstour des DAV startet am 14.04.2017 ab 8:15 Uhr in Tirschenreuth.
Treffpunkt ist der Parkplatz am Stiftland-Gymnasium an der Mitterteicher Straße.

In selbst organisierten Fahrgemeinschaften fahren wir um 8:30 Uhr nach Bärnhöhe (Friedenfels).

Unsere Wanderung startet dort um 9:00 Uhr und führt uns auf der Südseite des Steinwaldes überwiegend auf Waldwegen im leichten Anstieg Richtung Weissenstein. Bei der Burgruine wird eine Rast zur Besteigung und zum Rundblick gehalten. Dann geht es weiter nach Norden zum Marktredwitzer Haus. Gehzeit bis dort ca. 2,5 Stunden. Zum Mittagessen sind wir angemeldet.

Gestärkt wandern wir über die Plattengasse zur Dreifaltigkeitskapelle. Dann weiter am Kamm des Steinwaldes entlang bis zur höchsten Erhebung des Tages, dem Oberpfalzturm. Der Abstieg nach Westen führt uns zum renovierten Waldhaus, wo wir nochmals eine Rast halten. Das letzte Wanderstück führt uns wieder am Südhang Richtung Osten bis zum Ausgangspunkt auf der Bärnhöhe.

Empfohlene Ausrüstung:
Wanderschuhe und Wanderkleidung, Regenschutz, Tagesrucksack, Getränk und was ihr sonst noch für eine Tagestour braucht, evtl. Wanderstöcke.

Wichtig ist, dass ihr eure Gute Laune nicht zuhause lasst.

Ich freu mich auf einen schönen gemeinsamen Wandertag
Servus
Euer Gottfried Haas

Anmeldung erforderlich wegen Reservierung zum Mittagessen

gottfried.haas@dav-karlsbad.de oder

haas.gottfried@t-online.de

Tel. 09631/300971

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Einsteigerkletterkurse in jeder Hinsicht erfolgreich

Erneut erfreulich war zu Beginn des Jahres 2017 das Interesse an unseren Einstiegskursen für das Hallenklettern. Für den Kurs Toprope hatten sich 12 Teilnehmer gemeldet. Das Spektrum der Interessenten reichte von Boulderern, die sich für das Seilklettern interessierten bis hin zu Eltern aus dem Kinderklettern. Da der Kurs an unserer Kletterwand stattfand  bedeutete dies, aus Platzgründen einen Zusatztermin einzulegen. Da die Teilnehmer mittlerweile an halbautomatischen Sicherungsgeräten ausgebildet werden, ist eine Hintersicherung im Kurs nicht mehr üblich, womit unsere Kletterwand für eine Teilnehmerzahl über 6 mittlerweile leider zu klein ist. Die Toprope-Kurse wurden von Alwin Neudert, Andi Mois und Uwe Köhler betreut.

Der Vorstiegskurs mit 12 Teilnehmern konnte im ersten Teil noch an unserer Wand stattfinden, für den zweiten Teil wichen wir in den Zuckerhut nach Wunsiedel aus, da ein Stürzen in der Kurssituation erst ab der Fünften Exe zu verantworten ist. Der Kurs wurde von Markus Friedl und Michael Schornbaum betreut. Erfreulicherweise entschieden sich die Teilnehmer wieder für eine Neumitgliedschaft in der Sektion, was den positiven Nebeneffekt der Mitgliedergewinnung neben der Sektionsinternen Ausbildung in unseren Kursen unterstreicht. Im Bild der Vorstiegskurs.

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Starker Auftritt der Sektion Karlsbad im Wettkampfklettern

Mit sehr guten Ergebnissen sind unsere Jugendlichen Alex Gärtner (rechtes Bild) und Felix Flieger (linkes Bild) in das Wettkampfjahr 2017 gestartet. Alex belegte auf der Süddeutschen Meisterschaft im Bouldern  in München bei der Jugend A in einem guten Teilnehmerfeld einen hervorragenden neunten Platz. Felix, der im Bereich Jugend B startet, qualifizierte sich über den zweiten Platz auf der bayerischen Meisterschaft in Coburg für den Deutschen Jugendbouldercup, wo ihm ein herausragender 5. Platz gelang. Felix ist damit die Aufnahme in den Bayernkader gelungen. Wir gratulieren Euch zu Euren Ergebnissen. Weiter so!

 

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Training/ Taktik, Tipps und Tricks fürs Klettern

Relativ spontan und auch ein stückweit durch die Einladung der Sektion Selb zur Vereinsmeisterschaft am 01. April 17 getrieben möchten wir in der Sektion ein Training für fortgeschrittene und ambitionierte Kletterer anbieten. In drei Trainingseinheiten werden wir die Trainingsgrundlagen zur Verbesserung der persönlichen Kletterleistung, aber auch zur Gesunderhaltung und Informationen für ein Ausgleichstraining liefern.
Leider ist dieses Training nicht für Einsteiger und Anfänger geeignet, es wird auch keinerlei Seil und Sicherungstechnik vermittelt. Ihr solltet eine gute sportliche Fitness haben und solide im sechsten Grad unterwegs sein. Und die Bereitschaft mitbringen in den drei Trainingseinheiten die persönlichen Grenzen auszuloten, oder sagen wir, mindestens antesten wollen. Nach dem Training habt Ihr die Grundlagen zu einem strukturierten Training für Bouldern und Seilklettern erlernt und könnt dieses Wissen im persönlichen Training nutzen und weiter ausbauen. Die Teilnehmerzahl wird auf 8 Teilnehmer begrenzt, da wir in dieser Gruppenstärke gut arbeiten und jedem einzelnen ausreichend Feedback geben können. Wer es wünscht erhält eine Bewegungsanalyse und / oder bekommt Feedback, welche Maßnahmen wesentlich zur Verbesserung der persönlichen Kletterleistung beitragen. Alle drei Termine sind als vollwertige aktive Trainingssitzungen gedacht. Daher bitte mit vollständiger Ausrüstung + Getränke für einen Boulder- oder Klettertag anreisen. Für den Termin in Tirschenreuth bitte Hallenturnschuhe mitbringen!
Kosten entstehen außer den Halleneintritten keine, das Training wird als Vereinsleistung der Sektion Karlsbad durchgeführt.

Trainingsleitung: Martin Gärtner
Trainingseinheit Bouldern:
Ort: Glaushaus Weiden
Termin und Dauer: Dienstag 14. März 17 18.30 Uhr – 20 .00 Uhr
Inhalte: Aufwärmen, Bouldertraining, Körperspannung, Dehnen und Abwärmen
Zusätzlich: Klettertechnik Bouldern, Tips und Tricks
Trainingseinheit Seilklettern
Ort: Zuckerhut Wunsiedel
Termin und Dauer: Freitag 17. März 17 18.30 Uhr – 21 .00 Uhr
Inhalte: Aufwärmen, Leadtraining, Volumen und Ausdauer, Dehnen und Abwärmen
Zusätzlich: Taktik und Sturz
Trainingseinheit Körperkraft und Ausgleich
Ort: Boulderraum und Turnhalle Tirschenreuth
Termin und Dauer: Dienstag 21 März 17 18.30 Uhr – 20 .00 Uhr
Inhalte: Aufwärmen, Körperkraft, Spannung, Dehnen und Abwärmen
Zusätzlich: Teamwettkampf

Anmeldung unter:  Martin.Gaertner@cinteg.de

Wir hoffen Ihr seid zahlreich dabei. Wenn noch irgendwas unklar ist, kommt gerne mit Fragen auf uns zu…

Viele Grüße
Michl und Martin

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Hochtour auf die Wildspitze – Keine Anfänger Skitour in den Ötztaler Alpen

ACHTUNG: Natürlich handelt es sich NICHT um eine Anfängertour!!! Es handelt sich um eine hochalpine Gletschertour, die genaue Planung und Erfahrung vorraussetzt!

 

Marco Bauer, Lex Schwaiger und Armin Landstorfer

Schon seit mehreren Wochen war das Ziel klar. Die 3768 Meter hohe Wildspitze in den Ötztaler Alpen. Sie ist der höchste Berg Tirols und der zweithöchste Berg Österreichs nach dem Großglockner. Marco hatte eine wunderbare Idee: „Wir könnten mit Tourenskiern da raufgehen. Hab ich zwar noch nie probiert aber das wird schon gehen. Was hältst du davon?“ Als leidenschaftlicher Skifahrer konnte ich dazu nicht Nein sagen. Obwohl ich auch noch nie auf Tourenskiern gestanden habe. Es war also beschlossene Sache. Es sollte eine Anfänger Skitour werden. Um es gleich richtig zu lernen, entschieden wir uns für die schwierige Aufstiegsroute von Vent über die Breslauer Hütte zum Mitterkarferner und weiter über das Mitterkarjoch zum Gipfel der Wildspitze.

Am Freitag, den 17.02.2017 ging es in aller Frühe endlich los Richtung Brixen im Thale. Dort stieg Marcos Kumpel Lex Schwaiger zu. Ebenfalls ein begeisterter Bergsteiger, der im Gegensatz zu uns schon einige Skitouren gemacht hat. Gegen Mittag erreichten wir bei leichtem Schneefall die 1895 m hoch gelegene Ortschaft Vent, die Ausgangspunkt unserer Tour war.  

Auf Grund der geringen Schneehöhe abseits der Skipisten, entschieden wir uns, per Skilift bis auf die Stableinalm (2356 Meter) aufzufahren. Von der Bergstation galt es zunächst ca. 100 Höhenmeter abzufahren um zum Aufstiegsweg auf die Breslauer Hütte zu gelangen. Nach dem Aufziehen der Steigfelle ging es dann auch schon los. Anfangs war es teilweise nicht ganz einfach, am schrägen Hang immer sicheren Halt mit den Skiern zu finden. Doch wir gewöhnten uns schnell daran und auch die Richtungswechsel wurden immer besser. Nun galt es, einen lawinengefährdeten Hang unter der Hütte weiträumig zu umgehen. Natürlich trugen wir LVS Geräte und hatten alle eine Lawinenausrüstung (Schaufel und Sonde) dabei. Schließlich galt in diesem Gebiet die Lawinenwarnstufe 2, teilweise auch 3. Nach gut eineinhalb Stunden Aufstiegszeit haben wir unser Nachtquartier, den Winterraum der Breslauer Hütte auf 2844 Metern erreicht.  Da es zwischenzeitlich ganz schön schneite, entschlossen wir uns, den Tag gemütlich in der Hütte ausklingen zu lassen. Wir waren diesmal ganz alleine und konnten uns so nach Belieben in der sehr komfortablen Unterkunft ausbreiten. Nach einem gemütlichen Abendessen gab´s von unserem Übungsleiter Marco noch eine Lektion in Spaltenbergung an der Wäschetrocknungsstange über dem voll beladenen Holzofen.

Am Samstagmorgen ging es dann pünktlich um 5 Uhr bei immer noch leichtem Schneefall los in Richtung Mitterkarferner. Es war stockdunkel und Lex übernahm in dem 20 Zentimeter tiefen Neuschnee die Spurarbeit. Ohne Marcos „Gameboy“ hätten wir um diese Zeit den richtigen Weg wohl nicht gefunden. (Gameboy ist der Schönkircher Fachausdruck für ein GPS Navigationsgerät!) Kurz vor Sonnenaufgang ließ der Schneefall nach und der Himmel klarte plötzlich völlig auf. Dafür wurde es aber bitter kalt.

Gegen 8.30 Uhr erreichten wir die Schlüsselstelle der Tour, eine steile Aufstiegsrinne hinauf zum Mitterkarjoch (3468 Meter). Schon vor der Rinne wurde es so steil, dass wir die Skier abschnallen und zu Fuß mit Allradantrieb weiter mussten. Schnell wurde uns klar, dass die Rinne bei dieser Schneehöhe unpassierbar ist. Wir steckten bereits bis zur Hüfte im Schnee und kamen kaum noch vorwärts. Uns fehlten noch wenige Meter zum Klettersteig, der links neben der Rinne ebenfalls auf das Mitterkarjoch hinaufführt. Nach einer kurzen Lagebesprechung gelang es Marco im zweiten Anlauf, einen Pfad zum Einstieg des teilweise mit Stahlseilen versicherten Steiges frei zu legen. Diesen konnten wir problemlos durchklettern, obwohl das Stahlseil durch den vielen Schnee teilweise nicht freizulegen war. Oben angekommen hieß es noch einmal die Skier anschnallen. Vorschriftsmäßig angeseilt, so wie es sich auf einem schneebedeckten Gletscher nun mal gehört, überquerten wir den Taschachferner Richtung Nordosten, hinauf zum sog. „Frühstücksplatzl“, an welchem die Skier deponiert und zurückgelassen werden. Vor uns lag jetzt noch der schneebedeckte Grat hinauf zum Gipfel der Wildspitze. Nach Überwindung der letzten Kletterpassagen standen wir etwas abgekämpft aber glücklich gegen 11.30 Uhr bei strahlendem Sonnenschein auf dem höchsten Gipfel Tirols. Wir hatten eine fantastische Aussicht und konnten von hier oben die über das Pitztal nachkommenden Seilschaften ausmachen.

Nach einer kurzen Pause begaben wir uns wieder auf den Abstieg, zurück zum Skidepot. Die erste Abfahrtspassage mit Tourenskiern über den Taschachferner zurück zum Mitterkarjoch lag nun vor uns. Obwohl keine der ankommenden Seilschaften angeseilt war, gab es für uns keinen Grund, auf diese Sicherheitsmaßnahme zu verzichten. Wir wurden sogar angesprochen, warum wir im angeseilten Zustand abfahren wollen. Die Antwort darauf ließ nicht lange auf sich warten. Keine zwei Meter neben unserer Aufstiegsspur gab der Boden plötzlich unter mir nach und ich rutschte mit den Beinen in eine enge Gletscherspalte. Als „Mittelmann“ in der Seilschaft war das kein Problem und ich kam auch mit eigener Kraft wieder frei. Ohne weitere Zwischenfälle ging es weiter Richtung Klettersteig. Nachdem wir diesen wieder abgestiegen waren, wartete nun die große Belohnung auf uns. Die Abfahrt über den Mitterkarferner zurück nach Vent, dem Ausgangspunkt unserer Tour. Die ersten Schwünge in dem ca. 20 cm tiefen unberührten Neuschnee waren noch etwas gewöhnungsbedürftig aber nach kurzer Zeit ging es schon voll ab. Natürlich gab es den ein oder anderen Sturz, aber so richtig zerlegt hat es keinen von uns. Das letzte Teilstück führte über die präparierte Skipiste, wo wir es dann richtig krachen lassen konnten. Gegen 15.30 Uhr erreichten wir zufrieden wieder das Auto und waren uns sofort einig:

Das war eine super Tour, welche uns nicht nur körperlich ganz schön gefordert hat. Auf jeden Fall ist sie nichts für blutige Skianfänger.

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Verlust für die Sektion

Unser Sektionsmitglied Klaus Ockl ist  gegangen.

Zu unserem Glück fand er neben seiner großen Passion, dem Gleitschirmfliegen, auch am Klettersport Vergnügen. Mit seiner ruhigen, zurückhaltenden, humorvollen Persönlichkeit hat er die Abende an unserer Kletterwand und andere gemeinsame Kletteraktivitäten bereichert. Ohne großes Aufhebens um seine eigene Person  zu machen, hat er gesehen, wo Unterstützung erforderlich ist und unaufgefordert mit angepackt. Angefangen bei der Kinder- und Jugendarbeit, weiter bei unserer Homepage, die wesentlich von Klaus gestaltet wurde. Bei der Erstellung unseres Boulderraums, die mehre hundert Arbeitsstunden verschlang, war er einer der Hauptakteure.

Es bleibt eine dankbare Erinnerung an die bereichernde gemeinsame Zeit mit Klaus.

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Franziska Martin das 900. Mitglied der Sektion Karlsbad im DAV

Erster Vorsitzender Horst Wagner konnte stolz das 900. Mitglied Frau Franziska Martin aus Mitterteich in der Sektion Karlsbad begrüßen. Zusammen mit Ihrem Mann Karl-Heinz und den Kindern Bastian und Luis sind Sie der Sektion beigetreten. Karl-Heinz hat vor kurzen bereits an dem Kletterkurs Toprope der Sektion erfolgreich teilgenommen. Wagner überreichte an Franziska Martin die Ausweise sowie einen Gutschein zur freien Auswahl einer Freizeitveranstaltung der Sektion Karlsbad. 

Im Bild von links: 1. Vorsitzender Horst Wagner, Franziska (900. Mitglied), die Söhne Luis und Bastian sowie Karl-Heinz Martin. (HS)

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Der Berggeher 2017 ist online

Berggeher 2017

Wie die Sektionsmitglieder bereits festgestellt haben, wurde der Berggeher 2017 inkl. der DAV Mitgliedsausweise bereits zugestellt. Für alle Interessierten gibt es die Sektionsmitteilung auch im Onlinearchiv zum Download!

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Klettern an der Kletterwand am 12.02. entfällt

Am Sonntag den 12.02. entfallen sowohl Kinderklettern ab 17 Uhr als auch das allgemeine Klettern ab 18 Uhr 45.  An diesem Tag wird in der Dreifachturnhalle die sehenswerte Gala der Turngemeinschaft Tirschenreuth zu sehen sein.

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Spannende Hochtourenangebote

Für unsere Hochtourengänger und die es noch werden wollen, stehen ab sofort folgende Kurse und Touren bereit.

Für die Einsteiger gibt es im Ende Mai die Trockenübung Spaltenbergung und nach erfolgreicher Teilnahme den Gletschergrundkurs  Ende Juni.
Wer danach immer noch nicht genug hat, kann im August an der Hochtourenrunde im Monte Rosa Massiv teilnehmen.

Weitere Angebote folgen!

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24.-26.02.2017 Grundkurs Schneeschuhbergsteigen mit Lawinenkunde

24.-26.02.2017

Grundkurs Schneeschuhbergsteigen mit Lawinenkunde

SSB-G-01-2017 Grundkurs Schneeschuhbergsteigen

Ein Kooperationsangebot zwischen den DAV Sektionen Weiden und Karlsbad

Beginn: Abfahrt in Weiden voraussichtlich 14:00 Uhr in Fahrgemeinschaften. 15:00 Uhr Treffpunkt mit dem Kursleiter in Regensburg/Süd.
Ende: So.26.02.2017, ca. 21:00 Uhr Weiden/Tirschenreuth

Punktortung mit dem LVS-Gerät

Kursziel: Vermittlung von elementaren Kenntnissen und Fähigkeiten, für eine selbständige Durchführung von einfachen und mittelschweren Schneeschuhtouren im alpinen winterlichen unvergletscherten Gelände.

Kursinhalt: Ausrüstungskunde, Auf- und Abstiegstechnik, Queren mit Schneeschuhen, Tourenplanung im winterlichen Gebirge, Einführung in die Lawinenkunde (Freitag Lehrabend): Lawinenbildende Faktoren, Erste Interpretationen und Beurteilungen zum Lawinenlagebericht und Gelände. / Anwendung der Entscheidungsstrategie und Lawinenrisikomanagement, DAV-Snow Card, Einführung und Training in Handhabung mit dem LVS-Gerät, Umweltbildung. Die Kursinhalte werden den allgemeinen alpinen Verhältnissen und der Lawinensituation angepasst.

Gebiet/Hütte: Bayer. Voralpen, Albert-Link Hütte, Schönfeldhütte (AV-Hütten)

Voraussetzungen: Fitness für Gehzeiten von 3 Std. mit Auf- und Abstiegshöhe von 600 Hm mit Quartierwechsel. Im Idealfall erste Erfahrung im Begehen von Schnee- und Firnfeldern. Mitnahme der LVS-Ausrüstung (LVS-Gerät, Schaufel, Sonde)

Ausrüstung: LVS-Ausrüstung (ein 2 bis 3 Antennen-LVS-Gerät mit Ersatzbatterien keine Akkus, Schaufel, Sonde), Schneeschuhe, Teleskopstöcke mit Winterteller, großer Müllsack zum Vergraben des Rucksacks, wasserabweisende verwindungssteife trittstabile knöchelhohe Bergstiefel, Gamaschen, evtl. Überhose, warme Winterbekleidung mit Jacke, Biwaksack, Erste-Hilfe Set, Thermosflasche, Tagesverpflegung, Rucksack max. 50 Liter, Humor. Siehe auch Musterpackliste Bergtour für den Winter der DAV Sektion Weiden unter http://www.dav-weiden.de/downloads

Genuss-am-Jägerkamp-1745-m

Idealfall: DAV-Snow Card, Gebietskarte Alpenverein AV-BY 15, Mangfallgebirge Mitte, (erhältlich in der DAV-Geschäftsstelle Weiden oder über https://www.dav-shop.de ), Ausdruck des regionalen Lawinenlageberichts Bayern -> für die Bayer. Voralpen für den Kurstag bzw. Vortag unter http://www.lawinenwarndienst-bayern.de/lageberichte/lage_regionen/index.php

Ausleihmöglichkeit bei der DAV Sektion Karlsbad über http://www.dav-karlsbad.de/service/ausrustung .

Gegebenenfalls Ausrüstung in der Geschäftsstelle der DAV Sektion Weiden vorbestellen unter Tel. 0961  3881862, Fax 0961 3917506 oder  dav@weiden.gmx.de  Ausleihe dort: Do. 16 – 19 Uhr.

Besprechung: Tel. 0941 90850

Teilnahmegebühr: 55 € DAV-Mitglieder / 79 € Nichtmitglieder

Zusatzkosten: anteilige Fahrtkosten, Leihgebühr, Übernachtung, Verpflegung

Anmeldung: Erforderlich bis Do. 09.02.2017 bei  bruno.zimmerer@dav-karlsbad.de bzw. Bruno.Zimmerer@dav-weiden.de oder Tel. 0941 90850 wegen der vorbestellten Schlafplätzen.

Teilnehmer: max. 6

Leitung: Bruno Zimmerer,                                                                                                          Kurs- und Tourenleiter der DAV Sektionen Weiden undKarlsbad

Panorama-vom-Jägerkamp-1745m

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Zusatztermin Topropekurs

Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir einen zweiten Topropekurs an!
Desweiteren wurde der Vorstiegskurs verschoben!
Termine und Anmeldung findet ihr in unserem Kursprogramm

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Vogelfelsen – Winter-Solo

Die schönen Bilder der Winterbegehung der Ostwand am Vogelfelsen durch Marco, Armin und Phillip sowie das anhaltend kalte, sonnige Wetter, lockten mich eine Woche später, am 22.01.2017, auf eine kleine Skitour zum Vogelfelsen.

Bei herrlichstem Wetter im Tal der Fichtelnaab bei Rosenbühl die Felle auf die Ski und los gings. Schon die ersten 250 m/15 Höhenmeter auf dem Forstweg sorgten für wohlige Wärme. In der Kurve verließ ich den Weg und folgte der Schneise, die in der Direttissima nach oben zieht. Schöner tiefer unberührter Schnee. An der ersten Querstraße leicht nach links, um dann dem nächsten Holzfällerweg rechts wieder nach oben zu folgen. Was zu Fuß ein mühsames Gestapfe geworden wäre, machte auf Skiern richtig Spaß.

Beim zweiten hangparallelen Forstweg wieder ein Links-Rechts-Manöver und am Ende der Schneise tauchte schon der Vogelfelsen zwischen den Bäumen auf. Bisher eine harmlose Skiwanderung, wurde es nun interessanter und etwas anspruchsvoller:  Vom Ende der Schneise weglos zum Südplateau und zwischen Felsblöcken und über zugeschneite Löcher zum Einstieg des Steilen Zahns. Ein paar Fotos und weiter. Nun bewußt nicht mehr den „einfachsten“ Sommerweg, sondern – Steighilfen ausgeklappt – näher und steiler am Felsen. Es sollte ja schließlich eine Skitour sein 🙂

Es öffnete sich ein schöner Blick auf die Südostkante des Hauptmassivs mit dem Hinterstoißer-Gedenkweg und ich stieg auf in die Scharte zwischen Haupt- und Nebenmassiv. Hier wurde es nun endgültig zu steil, zu eng und der Schnee zu tief, so daß ich die Skier ablegen mußte. Was im Sommer einfachste Steigerei (UIAA 1)  ist, wurde im fast grundlosen Schnee (und ohne Handschuhe 🙂 ) – fast zur Herausforderung. Schlußendlich aber war ich in der Scharte.

Auch hier keinerlei Spuren und Sonne vom Feinsten. Der Gipfel lockte! Die Idee, die Skier mit hochzunehmen, um damit ein eventuelles Gipfelfoto zu bereichern, legte ich schnell ad acta. Mit einem einzelnen Skistecken bewaffnet wagte ich mich in den Normalweg. Würde ich diesen nicht bei anderen Verhältnissen kennen und wäre ihn zudem noch nicht so oft gegangen, ich wäre nicht auf die Idee gekommen, dort hochzusteigen – noch dazu mit normalen Skischuhen mit äußerst glatter Sohle! Von „Weg“, Leisten und Griffen keine Spur! Mit bloßen Händen und dem Skistecken räumte ich notdürftig Schnee ab, damit ich wenigstens einige sichere Tritte auf Fels hatte. Dennoch war ich etwas hin- und hergerissen, da der Abstieg i.d.R. schwieriger und abrutschgefährdeter ist, als der Aufstieg und ohne Seil …

Nach Aufwärmen meiner mittlerweile eisigen Finger stieg ich schließlich doch weiter, weil der Abstiegsweg oder zur Not sogar der Höhlenweg wohl ein alternatives Runterkommen sicherstellen würden. Es lohnte sich: Es war definitiv eines meiner schönsten Gipfelerlebnisse am Vogelfelsen! Zu Ende ist es aber erst unten bzw. am Auto! Noch ein paar Fotos, bis es dem Handykamera-Akku dann doch zu kalt wurde und er den Dienst versagte, dann den Abstieg erkunden.

Schnell fiel die Entscheidung gegen den Abstiegsweg. Die Abrutschgefahr erschien mir mit den Skischuhen doch zu groß. Also Höhlenweg! Nach Freiräumen des Ausstiegs- bzw. diesmal des Einstiegsloches ließ ich mich frohen Mutes hineinrutschen und … – steckte fest! Doch zuviel Winterspeck!? Nie und nimmer 🙂 ! Nochmal raus und Jacke geradeziehen. Natürlich lag es ausschließlich an dieser 😀 ! Nun funktionierte alles und ich kam schließlich wieder bei meinen Skiern in der Scharte an.

Der Abstieg auf die Nordseite war eher ein lustiges Abrutschen. Kurz noch zu Fuß zur Ostwand, die Winterbesteigung eine Woche vorher würdigen. Überraschenderweise war die Wand nun zu gut 2/3 bereits schneefrei. Zurück zu den Skiern, Felle abgezogen, angeschnallt und ab gings. Zu meiner Freude wurde es tatsächlich eine schöne gemütliche Abfahrt ohne jegliche Gehpassagen und nur mit ganz vereinzeltem unterstützenden Stockeinsatz. Erst etwas westlich des Fußweges bis zur oberen Querstraße, dann dem normalen Fußweg folgend und schließlich unten – dort fast rasant – den Forstweg zum Auto.

Es war eine kleine, aber feine Nachmittags-Tour, die trotz der Kürze dank der Felsen die Bezeichnung „Tour“ durchaus verdient hatte. Ich werde dies sicher ähnlich wiederholen und nächstes Mal vielleicht sogar noch den Räuberfelsen mitnehmen.

Start 483 m, Gipfel Vogelfelsen ca. 630 m
Zeit vom Tal zum Felsen ca. 30 Min

Gesamtstrecke knapp 3 km
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Mixklettern am Vogelfelsen

Bei Eis und Schnee zieht es unsere Kletterer meist an unsere Kletterwand  oder in unseren „Bergwerk„. So manch einer lässt sich jedoch davon nicht abschrecken und zieht in den tief verschneiten Steinwald, um sich an eine Winterbegehung der heimischen Felsen zu wagen.

Nachahmung nur bedingt zu empfehlen!

 

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Regensburger Jugendcup 2016 am 03.12.16

Fast kann man sagen: Alle Jahre wieder kommt der Regensburger Jugendcup. Nein, er kommt nicht so sicher und regelmäßig wie der Nikolaustag, aber dennochaus der DAV Sektion Karlsbad nehmen wir mit steter Regelmäßigkeit, nun schon dasfünfte Mal an diesem Wettkampf teil. D.h. unsere Jugendlichen bleiben unseremSport erhalten, entwickeln sich und bestehen auch in den älteren Altersklassen.

Nicht nur in unserer Region und Sektion ist der Bouldersport angesagt und erfreut sich großer Beliebtheit auch in anderen Sektionen wachsen die Jugendgruppen und Leistungskader entstehen. Gemerkt haben wir diese Entwicklung an der sehr regen Teilnahme am Samstag. In so mancher Route mussten die Kletterer sich Platz mit den Ellenbogen machen oder die Betreuer den Landeplatz  freihalten. Für die Bergsteiger unter uns ein absolutes Unding, für unsere jungen Wettkämpfer nicht schön, aber auch kein großer Stressfaktor.

Die für den Wettkampf verantwortlichen Trainer Erik und Bodo baten in der Einweisung alle Teilnehmer um größte Umsicht und Rücksicht damit wir alle einen unfall- und verletzungsfreien Wettkampf erleben können. Was bei rund 100 Sportlern sicher kein leichtes Unterfangen ist. Unser Sektionsmitglied Sebastian Gärtner war als Routenbauer aktiv und konnte unseren Sportlern den einen oder anderen, wenn auch kleinen Tipp geben.

Martin Gärtner war wieder als Betreuer des Jugendkaders dabei. Da Alex Gärtner und Anna Flieger seit Herbst 2015 im Stützpunkt Regensburg trainieren, Alex aber auch weiterhin für die Sektion Karlsbad startet,  ist eine schöne Trainerzusammenarbeit mit dem Stützpunkt Regensburg entstanden. Neben unseren Trainingsmöglichkeiten steht den Jugendlichen auch die Unterstützung und Förderung durch den Boulderverein Glashaus e.V. zur Verfügung. Den Sektionen und Vereinen sei an dieser Stelle herzlichst gedankt.

Es waren 2 Teilnehmer aus der Sektion + 2 Gäste  für die Sektion Regenburg mit uns unterwegs. Altersgruppe: 2003 – 2005 weiblich
Lena Span 5 Platz mit 73 Punkten

Anna Flieger 6 Platz mit 72 Punkten
Unsere beiden Mädchen haben sich mit
viel Einsatz die Vorjahresplätze gesichert.
Klasse, ein tolles Ergebnis!

Altersgruppe: 1998 -2002 männlich
Alex Gärtner 6. Platz mit 102 von 120 möglichen Punkten

Felix Flieger 1 Platz mit 107 Punkten in der Qualifikation und
einem souveränen 1. Platz im Finale!

wir hatten wieder einen schönen, intensiven Wettkampf. Alle waren zufrieden mit Ihrer Leistung, keiner hatte sich verletzt. Und die Motivation und Einstellung für Training und die nächsten Wettkämpfen passen.

Wir werden wieder berichten!

(Autor: Martin Gärtner)

 

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