Bildervortrag: HIMALAYA Expedition 2018 „Träume nicht Dein Leben- sondern lebe Deinen Traum!“

Wann:
14. Februar 2019 um 18:30 – 22:00
2019-02-14T18:30:00+01:00
2019-02-14T22:00:00+01:00
Wo:
Seenario
Platz am See 1 95643 Tirschenreuth
Preis:
Kostenlos
Kontakt:
Michael Schornbaum
Bildervortrag: HIMALAYA Expedition 2018 "Träume nicht Dein Leben- sondern lebe Deinen Traum!" @ Seenario

Träume nicht Dein Leben- sondern lebe Deinen Traum!

Getreu diesem Motto startete 2017 die gemeinsame Auswahl eines Zieles, das der ultimative Traum eines jeden Hobby-Bergsteigers ist: Einmal im Base Camp (5.364 Meter) am Fuße des Mount Everest stehen und den höchsten Berg der Welt mit eigenen Augen sehen!

Bevor jedoch dieses Ziel festgelegt werden konnte, galt es viele Faktoren abzuwägen: Sind wir fit genug? Wie hoch ist das Risiko? Bekommen wir 4 Wochen Urlaub? Können wir uns das leisten?

Glücklicherweise erlaubt es der langsam gebrechlich werdende Körper immer noch viele Arten von Touren in den Alpen zu unternehmen. 2017 konnten wir sogar im zweiten Versuch den Mont Blanc bei miserablem Wetter besteigen- aber auch viele weitere Ziele hatten wir zu diesem Zeitpunkt schon in unser Tourenbuch eintragen dürfen (Zugspitze, Watzmann, Großvenediger, Mönch, Drei Zinnen, Marmolada, …). Die körperlichen Anstrengungen der Himalaya-Tour schienen zumindest aus der Ferne immer noch machbar- also, Haken dran!

Das größte Risiko des Trekkings zum Everest Base Camp ist die Höhe! Grundsätzlich ist der Körper für die Meereshöhe konzipiert auf der wir im Alltag leben- also für die Oberpfalz auf gut 500 Meter. Auf einer Höhe von über 5.000 Meter will der nicht angepasste Körper nur noch eins- RUNTER, und zwar schleunigst! Viele Everest-Base-Camp-Aspiranten unterschätzen den mehrtägigen Marsch vom Flugplatz in Lukla (auf 2.500m) zum Everest Base Camp und werden von der Höhenkrankheit niedergestreckt. Bohrende Kopfschmerzen, Übelkeit / Erbrechen und absolute Erschöpfung sind erst die Vorboten der letztlich tödlichen Höhenkrankheit. Viele Hubschrauber-Einsätze bringen die zu schnell aufgestiegenen ins Krankenhaus nach Katmandu. Wer keine Versicherung hat zahlt dafür schon mal  mindestens 3.000 USD.

Aufgrund unserer Erfahrungen an Höhenanpassungen beim Mont Blanc wurde dementsprechend ein Plan entworfen, der im adäquaten Tempo einen einwöchigen Marsch vorsah.

Also, Risiko überschaubar!

Die Frage des vierwöchigen Urlaubs konnte aufgrund von toleranten Arbeitgebern unkompliziert gelöst werden und auch die zu erwartenden Kosten sind zu vergleichen mit einer mehrwöchigen luxuriösen Kreuzfahrt. Dementsprechend Sparen, dann waren alle großen Fragen „erstmal erledigt“.

Wer wissen möchte, ob wir das Everest Base Camp wirklich erreicht haben und welche Rückschläge uns auf dem Weg zur ersten 6.000er Besteigung im Himalaya ereilten und welche mysteriösen Begegnungen wir hatten, der ist eingeladen zum Vortrag am 14.02.19 von 18.30- 21.00 Uhr im Seenario in Tirschenreuth.

Der Eintritt ist kostenlos- freiwillige Spenden für die SOS-Kinderdörfer in Nepal am Ende des Abends sind ausdrücklich willkommen!

Eine Erdbebenkatastrophe hat 2015 über 8000 Todesopfer in Nepal gefordert. 2,8 Millionen Menschen, so schätzt die Uno, sind obdachlos. Unter den Erdbebenopfern sind 1,7 Millionen Kinder, die nach wie vor dringend Hilfe brauchen.

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