Jungendfeuerwehren aus Mitterteich und Polen klettern am Burgfelsen

Ein umfangreiches Rahmenprogramm hatte die Mitterteicher Feuerwehr für ihre Gäste aus dem polnischen Ledziny während eines fünftägigen Zeltlagers in Kleinbüchlberg auf die Beine gestellt. Am Freitag den 16.06.2017 stand am Vormittag ein Besuch der neuen Atemschutzstrecke in Windischeschenbach auf dem Plan, bevor es nach dem Mittagessen zum Klettern an den Neuhauser Burgfelsen ging. Philipp und ich waren gerade mit dem Einrichten einiger Toprope Routen fertig, als FFW Vorstand Christian Grillmeier und Jungendwart Johannes Schmid mit ca. 35 Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren beider Nationen im Schlepptau am Felsen eintrafen.

Nach dem Ausgeben und Anlegen der Ausrüstung gab es für die Kletterneulinge eine kurze Einweisung, die durch die mitgereiste Dolmetscherin Ewelina Niemiec ins polnische übersetzt wurde.

Im hinteren Bereich des Felsens an den Routen Taka Tuka, Löwenzahn und Peter Lustig Kante gab es für die nächsten Stunden kein durchkommen mehr. Es wurde fleißig und immer sehr diszipliniert geklettert. Beim Sichern wurde Philipp von Carolina und Fabian unterstützt. Beide sind sowohl Mitglieder bei der FFW Mitterteich, als auch bei der DAV Sektion Karlsbad.

Um die doch recht große Gruppe etwas aufzuteilen entschloss ich mich mit Lauren, ebenfalls Feuerwehrfrau und Mitglied der Sektion, am Nepomuk Massiv einigen Interessierten das Abseilen (in meiner Begleitung) zu zeigen.

Die angesetzten 3 Stunden vergingen wie im Flug. Das Klettern hat allen sichtlich Spaß gemacht. Selbst der Vorstand und der Jugendwart ließen es sich nicht nehmen, auch einmal den Klettergurt anzulegen. Um 17 Uhr mussten auch die letzten Teilnehmer die Rückfahrt nach Mitterteich antreten. Dort wartete auch schon die nächste Aufgabe. Eine gemeinsame Einsatzübung an einer Biogasanlage.

Christian Grillmeier bedankte sich im Namen der Freiwilligen Feuerwehr Mitterteich bei der DAV Sektion Karlsbad für die Unterstützung. „So etwas könnten wir doch für unsere Feuerwehr noch einmal machen?“ Natürlich. Da wird sich doch sicher mal wieder ein Termin dafür finden.

Armin Landstorfer

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