Marienbad und zurück mit der „Freitagsrunde“

Fronleichnam, frühmorgens 8.00 Uhr, Mähring: Vier eifrige Radlerinnen starten in männlicher Begleitung ihre Tschechientour Richtung Marienbad. Denn wir wissen, es liegt eine Etappe mit Rund 90 km und 1350 hm vor uns. Und es wird ein heißer Tag!

Über Lohhäuser und viele kleine Wege geht es – nicht auf direktem Weg, aber dafür schon mit vielen schönen ersten Eindrücken – Richtung Chodova Plana. Wer wusste schon, dass es früher wohl auch abseits der großen Bäder kleine Badeanstalten gab?

Und wie schon oft zeigt sich, die Gruppe ist flexibel. Denn Dank guten Kartenmaterials können geplante, aber zu verkehrsreiche Wege schnell variiert w  erden.

Bei dem ehemaligen Bergwerksort Michalovy Hory biegen wir ab in das einsame Wunschelbachtal mit eisenhaltigen Mineralquellen, wunderschönen Wiesenhängen und einem idyllisch gelegenen, inzwischen verschwundenem Dorf (Pístov) mit seiner verfallenden Kirche.

Und dann: Endlich Marienbad und endlich was zum Trinken – unsere Vorräte gehen bei knapp 30 °C schon früh zu Neige.

Die repräsentativen Häuser der Promenade und die Kolonnade sind natürlich ein Muss.

Nach dieser Pause führen uns unsere teils schon müden Beine wieder gen Heimat. Und auch hier gilt – es gibt vieles für uns zu entdecken: der Drmouler Aussichtsturm, eine Country Cross Bahn, ein im Wald versteckter barock-klassizistischer jüdischer Friedhof, eine Paintballanlage und dann natürlich die altbekannten Stiftländer Idyllen „Nikolauskirche“ und „Alter Herrgott“.

Schön wars!

 

Bildquellen:

Amsel- oder Wunschelbach (https://de.wikipedia.org/wiki/Kosov%C3%BD_potok)

Jüdischer Friedhof Drmoul (https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdischer_Friedhof_(Drmoul))

 

 

 

Schreibe einen Kommentar