Bericht: Kletterfreizeit in Acro

Kletterfreizeit Arco

Am Ostersonntag machten sich 24 Kletterer und Bergbegeistertete jeden Alters auf nach Italien, um dort gemeinsam eine Woche beim Zelten, Klettern und vielen anderen Aktivitäten zu verbringen. Veranstaltet wurde diese Fahrt von den Jugendreferenten und ihren Helfern der DAV Sektion Karlsbad. Ziel war Arco/Laghel, in der Nähe des Gardasees, was weithin als Klettereldorado bekannt ist. Dort konnte die Gruppe, dank Kontakten zum Alpenverein Südtirol, ihre Zelte auf deren Ferienwiese aufschlagen. Zur Ausrüstung dort gehörten eine Hütte mit sanitären Anlagen, Bettenlager, Aufenthaltsraum und zwei Küchen, sowie unter anderem ein Volleyballfeld, Slakelines und einen Feuerplatz. Wunderschön gelegen in fantastischer Landschaft, verliefen die letzten Kilometer Anfahrt auf kurvigen Schotterfeldwegen, die von den Fahrern mit Bravour bewältigt wurden. Die drei Autos für die Fahrt wurden dankenswerterweise von den Autohäusern Bruckner, Enslein und Schönberger aus Tirschenreuth und Schwarzkopf in Amberg kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Mitterteicher Pfadfinder verliehen der Gruppe freizügig ihre Zelte.

Ein Großteil der Teilnehmer kannte sich im Vorfeld bereits. Doch ganz schnell lernten sich alle kennen und schätzen, sodass innerhalb weniger Tage ein Gruppengefühl entstand in dem jeder seinen Platz und Anerkennung fand.

Der Einstieg in die Woche begann mit einem freiwilligen Kletterkurs. Einige machten die ersten Erfahrungen am Fels, und auch für den ein oder anderen „Draussenkletterer“ eignete sich die Schulung optimal um an Routine und Sicherheit zu gewinnen. So wurde unter Aufsicht der Referenten die wichtigsten Knoten, Kommandos und den Umgang mit dem Material professionell geübt.

Kletterfreizeit Arco

Nach diesem lehrreichen und sehr sonnigen ersten Tag freute sich ein jeder auf das Essen und ein Bett. Neben der Tirschenreuther Gruppe befand sich noch eine Feriengruppe aus Peisenberg auf der AVS Wiese, welche an den ersten zwei Abenden netterweise beide Gruppen bekochte.

Da die Nächte kälter waren als erwartet, zogen in der zweiten Nacht Zeltschläfer in die etwas wärmere Hütte und umgekehrt. Die darauf folgenden Nächte wurden gefühlt immer wärmer und die sonnigen Tage machten die nächtliche Kälte wieder wett.

Auch die nächsten Tage startete man früh. Das Programm war jeweils so individuell , dass seitens der Teilnehmer kein Wunsch offen blieb. Es gab verschiedene Gruppen zum Sportklettern, Mehrseillängen, chillen am Gardasee oder zum Besteigen eines Klettersteigs. Zwischen drin fand sich immer genügend Zeit einen Abstecher in die Stadt Arco zu unternehmen, um sich dort ganz nach Bedarf in den unzähligen Kletterläden mit Ausrüstungsmaterial einzudecken, oder die ein oder andere italienische Spezialität zu probieren. Alle Gruppen kamen auf ihre Kosten und konnten bei sonnigen Wetter die Tage genießen.

Abends beteiligte sich stets ein Großteil am Kochen einer gemeinsamen Mahlzeit und anderen anfallenden Aufgaben. Die Abende wurden bei Spielen und gemeinsamen Unterhaltungen immer länger und geselliger, was die Teilnehmer aber nicht davon abhielt den nächsten Morgen wieder mit Begeisterung zu starten.

Die 5 Tage vergingen wie im Flug und schon ging es am Freitag in aller früh wieder auf in Richtung Heimat.

Beim Abschied war man sich einig, eine erlebnisreiche Zeit miteinander verbracht zu haben und schmiedete schon auf der Heimreise Pläne für eine Neuauflage einer solchen Kletterfreizeit. (Eva Kunz)

 

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