Defibrillator für die Karlsbader Hütte

Jedes Jahr fallen etliche Menschen dem plötzlichen Herztod zum Opfer. Das sekundenschnelle Herzversagen kann junge sowie alte Menschen treffen, in vielen Fällen haben die Betroffenen nicht einmal erkennbare Vorerkrankungen gezeigt. Drei von vier Personen könnten überleben, wenn innerhalb weniger Minuten mit gezielten Sofortmaßnahmen begonnen würde. Voraussetzung dafür: ein beherzter Ersthelfer und ein lebensrettender Defibrillator vor Ort.

Groß war die Freude der DAV Sektion Karlsbad bei der Übergabe eines gespendeten „Defis“ durch die Firma Elektro Birke aus Wunsiedel. Der Defibrillator wird künftig in der Karlsbader Hütte in den Lienzer Dolomiten in Osttirol befestigt und kann im Notfall wertvolle Hilfe leisten. Das kleine tragbare Gerät ist ohne Gefahr auch von Laien bedienbar. Über vollautomatische Sensoren erkennt der elektronische Helfer, ob ein Elektroschock notwendig ist und führt den Ersthelfer mittels Sprachanweisungen durch die Anwendung.  

Die DAV Sektion Karlsbad wird erstmalig mit einem Defibrillator ausgestattet.

Der Defibrillator ist hochmodern und selbsterklärend, bei dessen Anwendung durch die Ansagen des Gerätes nichts falsch gemacht werden kann. Gerade die ersten Minuten nach dem Herzstillstand sind sehr entscheidend und wichtig. Um diesen für Gäste, Wanderer, Bergsteiger etc. zu den saisonbedingten Öffnungszeiten frei zugänglich zu machen, wird der „Defi“ ab dieser Saison erstmals in der Hütte zur Verfügung gestellt, in der Hoffnung, diesen nicht benötigen zu müssen.

Im Bild v. r.:- Lieferant Hermann Krisch, MediTec Marktredwitz
– 1. Vorsitzender DAV, Gottfried Haas
– Konrad Zant
– Andreas Stock
– Michael Wegener
Bild: Gottfried Haas

Autor: Michael Wegener